Hauptnavigation

Achtung, Toter Winkel!

Was ist der Tote Winkel und wie groß ist er? Das Technische Hilfswerk vermittelt künftig gemeinsam mit Polizei und Verkehrswacht im Kreis Mettmann Schülerinnen und Schüler die Gefahren des Toten Winkels. Der Startschuss für die Kooperation fiel bei einer Veranstaltung am 11. Mai.

„Ich bin außerordentlich unzufrieden mit der Zahl der verunglückten Kinder im Kreis“, sagte Landrat Thomas Hendele und verweist auf die Verkehrsunfallstatistik 2016, der zufolge 170 Kinder im Straßenverkehr verletzt wurden. Mit der Aktion „Toter Winkel“ sollen Schülerinnen und Schüler über die Gefahren des Toten Winkel sensibilisiert und so ein Beitrag zur Verkehrssicherheit geleistet werden. Ralf Schefzig, Leiter der Direktion Verkehr der Kreispolizei Mettmann, bedankte sich beim THW für die vereinbarte Zusammenarbeit.    

Den theoretischen Teil übernahm Saskia Pletsch von der Kreispolizeibehörde Mettmann. Anhand von Modellen erläuterte sie den Kindern, dass insbesondere vor und neben den LKW die kritischen Bereiche sind, die der Fahrer eines LKW nicht sehen kann. Den Schülerinnen und Schülern der Gerhard-Tersteegen-Grundschule aus Heiligenhaus wurde deutlich, dass sie sich als Radfahrer in sicherem Abstand hinter dem LKW aufhalten sollten. Nach der Theorie ging es raus auf den Hof, wo THW-Fahrzeuge bereit standen. Ehrenamtliche erläuterten den Kindern den Toten Winkel aus Sicht des Kraftfahrers. Die Schülerinnen und Schüler kletterten in das Führerhaus und konnten sich so vom Toten Winkel überzeugen.  

Seit 2014 führt die Kreisverkehrswacht Mettmann gemeinsam mit der Kreispolizei und einer Wülfrather Spedition die Aktion „Toter Winkel“ durch. Durch die Kooperation mit dem THW ist es nun möglich, mehr Termine an Grundschulen im Kreis Mettmann anzubieten.

Die zur Verfügung gestellten Bilder sind honorarfrei und dürfen unter Angabe der Quelle für die Berichterstattung verwendet werden. Alle Rechte am Bild liegen bei der Verkehrswacht.

Navigation und Service