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In die Röhre, Fertig,  Los!

So lautete das Startkommando der Übungseinheit des Technischen Zuges des Ortsverbands Euskirchen beim Samstagsdienst.  Zentrales Element war das Multifunktionstrainingsgerät oder kurz "die Röhre" genannt. Die THW-Kräfte bedienten sich verschiedener Fähigkeiten, um eine verletzte Person durch die Röhre zu retten.

Rückblende: Im Winter wurden Löcher in die Rohre gebohrt, damit Stahlstangen und Holzlatten mit unterschiedlichen Durchmessern, Winkeln und Größen eingebracht werden konnten. Diese werden gegen Rausfallen verkeilt und stellen Hindernisse da, wie sie zum Beispiel bei einem Hauseinsturz nach einer Gasexplosion entstehen können. Zusätzlich wurde Bauschutt in die Röhre eingebracht.

Am vergangenen Samstag war es soweit: Mit Hilfe von Werkzeugen mussten diese Hindernisse in der rund 60 cm breiten Röhre beseitigt werden. Nachdem der Weg frei war mussten noch weitere Herausforderungen gemeistert werden.

Für die nächste Aufgabe wurde der Greifzug benötigt: Mit diesem zogen die Helfer eine zweite  Röhre an die erste heran. Anschließend wurden beide Röhren durchquert und der  Verletzte betreut werden. Parallel dazu bauten die THWler die Beleuchtung auf; dabei musste der gesamte Materialtransport  durch die beiden gekoppelten Röhren erfolgen. Nachdem die Beleuchtung sichergestellt war, transportierten die THW-Kräfte den Verletzten  durch die Röhren  aus dem angenommenen Gefahrenbereich.

Bei diesem Training kam es besonders darauf an, das richtige Gerät einzusetzen. Da die Röhren den  Personal- und Materialfluss erheblich einschränkten, war überlegtes Vorgehen gefragt. Die Übung diente ebenfalls dazu, verschiedene Fähigkeiten zu kombinieren: Beleuchtung, Bewegen von Lasten, Metall- und Holzbearbeitung, Überwinden von Hindernissen, Transport Verletzter aus Schadenstellen und natürlich die Beurteilung der Gefährdungslage zur Auswahl der notwendigen zusätzlichen Schutzausrüstung.

Gleichzeitig übten die Euskirchener Helfer die Rettung eine Person mit zwei verschiedenen Methoden  aus der Fahrzeuggrube.

Burkhard Aehlich, OV Euskirchen

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