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Mit Erfolg teilgenommen

In der letzten Augustwoche fand im Pioniertaucherausbildungszentrum der Bundeswehr in Starnberg-Percha der diesjährige Ausbildungslehrgang für THW-Bergungstaucher Stufe 3 statt. Alle 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus THW-Ortsverbänden aus ganz Deutschland sowie vom Luxemburger Zivilschutz und der Berufsfeuerwehr Berlin konnten am letzten Lehrgangstag ihre Teilnahmeurkunde mit dem Vermerk „mit Erfolg teilgenommen“ in Empfang nehmen.

Vorausgegangen waren sechs anstrengende Tage am Starnberger See, die mit viel Theorie und noch mehr Praxis gefüllt waren.  Nach den Theorielektionen in den ersten Tagen  lag dann der Schwerpunkt auf dem Erlernen und der praktischen  Umsetzung der technischen Arbeiten auf den schwimmenden Arbeitsplattformen. Die Teilnehmenden trainierten den Umgang mit hydraulischen und pneumatischen Unterwasserwerkzeugen wie z.B. der Ringsäge oder dem Stemmhammer ebenso wie das Trennen von Stahlkonstruktionen mittels thermischem Schneidverfahren“. An einer anderen Station standen die Aufgaben „spülen und saugen“ im Mittelpunkt. Hier galt es, Spül- und Saugarbeiten mit Wasserdruck vorzunehmen. Das nach dem Injektorprinzip arbeitende Sauggerät verlangte den Helferinnen und Helfern auch körperlich einiges ab, da die Handhabung des schweren Gerätes unter Wasser ungleich schwieriger ist.

Der Referent Einsatz des THW-Landesverbandes Bayern, Tilman Gold, überzeugte sich bei einem Tagesbesuch vor Ort von der hohen Qualität der Ausbildung und zeigte sich positiv beeindruckt vom Engagement und Leistungswillen sowohl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wie auch der Ausbilder und der Unterstützungskräfte.

Seit nunmehr zehn Jahren findet die anspruchsvolle Bergungstaucher Stufe 3 Lehrgang (Durchführung schwerer Unterwasserarbeiten) jeweils im Spätsommer im Pioniertaucherausbildungszentrum der Bundeswehr in Percha statt. Unter der fachlichen Leitung und Aufsicht des Tauchermeisters Ewald Korte vermittelten erfahrene THW-Lehrtaucher an den Praxisstationen das Wissen in diesem speziellen Aufgabenfeld. Seit vielen Jahren ist auch die Berufsfeuerwehr Berlin beim Lehrgang vertreten. Drei Teilnehmer und zwei Ausbilder wurden in diesem Jahr von der Berliner Feuerwehr nach Percha entsandt.

Ebenso nehmen seit mehreren Jahren jeweils zwei Einsatzkräfte der Protection Civile, dem luxemburgischen Zivilschutz, an der Ausbildung teil: 

Aus dem THW-Landesverband NRW nahm in diesem Jahr Marc Dabringhaus als  ehrenamtliche Einsatzkraft aus dem OV Remscheid am Lehrgang teil. Ausbildungsunterstützung leisteten die zwei Trainer Bobbi Zajac und Günter Pietsch, ebenfalls aus Remscheid.  Um die vielfältigen organisatorischen Dinge im Vorfeld und während des Lehrganges vor Ort kümmerte sich – wie bereits seit vielen Jahr – der Geschäftsführer Wolfgang Friebe in seiner Funktion als „Patengeschäftsstelle für das Bergungstauchen im THW LV NRW“.

THW-Bergungstaucher sind derzeit im Standard-Technikbaukasten des THW nicht enthalten. Diese speziellen Einheiten sind bislang aufgrund des örtlichen besonderen Bedarfes als sogenannte Einheiten der „örtlichen Gefahrenabwehr – kurz öGA genannt – bundesweit in rund 20 THW-Ortsverbänden aufgestellt.

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