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Doppelte Premiere: Feuerwehr und THW pumpen gemeinsam bis zu 31.000 l/min

Drei Fachgruppen Wasserschaden / Pumpen, eine Einheit Hochleistungswasserförderung der Feuerwehr, eine Fachgruppe Beleuchtung, eine Bergungsgruppe und ein Zugtrupp kamen am vergangenen Freitag zusammen, um das Waldfreibad in der Steinbachtalsperre für die turnusmäßige Reinigung und Überprüfung leer zu pumpen.

Um 16 Uhr begannen die vorbereitenden Maßnahmen: Einrichten eines Meldekopfes an der Zufahrt zum Schwimmbad und Festlegung der Aufstellorte für die Einheiten. Der Meldekopf sorgte für Registrierung der Einheiten und steuerte die Zu– und Abfahrten auf der engen einspurigen Zufahrt. So wurde ein Blockieren der einzigen Zufahrt verhindert und nur die jeweils benötigen Fahrzeuge und Aggregate wurden so zur Einsatzstelle gelenkt.

Erstmals übten die drei Fachgruppen Wasserschaden / Pumpen aus Bergheim, Simmerath und Euskirchen zusammen. Zudem gab es eine weitere Premiere: Die Freiwillige Feuerwehr aus Euskirchen und Mechernich war mit einer Hochleistungswasserförderungseinheit vertreten, die diese erst kürzlich erhalten hatte.

Am Anfang wurden vom THW drei Elektrotauchpumpen eingesetzt. Zu Hochzeiten wurde eine Förderleitung von 31.000 l/min realisiert. Während die THW-Pumpen auf ihren Anhängern per Hand auf dem nordöstlich Damm zwischen Talsperre und Schwimmbad positioniert werden konnten, wurde das Pumpmodul der Feuwehr auf der befestigten Zufahrt zum Schwimmbad in Stellung gebracht. Von dort wurde die Schwimmpumpe mit ihren 60m langen Hydraulikschläuchen ins Wasser gelassen.

Schon nach kurzer Zeit konnte an den Pegelstellen ein Rückgang des Wassers registriert werden. Auf Grund der Form des und des fallenden Wasserstandes musste die Pumpe der Feuerwehr am Samstagmorgen um 2.26 Uhr abgeschaltet werden. Gleiches „Schicksal“ ereilte die an der nördlichsten Ecke aufgestellte Pumpe des THW Bergheim um 5.40 Uhr. Bis kurz vor 8 Uhr am Samstagmorgen verblieben die Pumpen von Simmerath und Euskirchen in Betrieb.

Um die Fische im Schwimmbad zu schützen wurde eine Restmenge  belassen und Vertreter eines Angelvereins konnten diese dann umsetzten.

Die gemeinsame Übung der elf Feuerwehr- und 40 THW-Kräfte hat das problemlose Zusammenspiel bestätigt. Zudem bot sich die Möglichkeit, die Ausstattung und organisatorische Abläufe der jeweils anderen Organisation besser kennen zu lernen.Weitere gemeinsame Ausbildungen und ein vertiefender Informationsaustausch wurden an Ort und Stelle vereinbart.

Burkhard Aehlich, OV Euskirchen

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