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Ausleuchten nach Chemieunfall

Auf dem Gelände einer Chemiefabrik in Oberhausen kam es am 16. Febuar zu einer chemischen Reaktion. In der Folge traten Schwefelsäurewolken aus. Rund 30 THW-Kräfte leuchteten die Einsatzstelle aus, um der Feuerwehr das Eindämmen der Wolke mit Wasser zu ermöglichen.

Dank der durch das THW ausgeleuchteten Flächen konnte die Feuerwehr auch in der Nacht die Schwefelsäurewolke mit Wasser verdünnen und den beschädigten Tank leerpumpen.

Um 9.00 Uhr wurden die Einheiten des Ortsverbandes Oberhausen in Rufbereitschaft versetzt. Zwei Stunden später hatte der Materialerhaltungstrupp der Fachgruppe Logistik die Einsatzbereitschaft hergestellt, um im Bedarfsfall die EInsatzkräfte mit Betriebsstoffen zu versorgen.

Die Fachgruppen Beleuchtung und Elektroversorgung wurden gegen 13 Uhr alarmiert, um rechtzeitig vor Beginn der Dunkelheit entsprechende Beleuchtungsstrecken aufzubauen. Da der auszuleuchtende Einsatzraum sehr groß war, wurde die Fachgruppe Beleuchtung des Ortsverbandes Dinslaken zur Unterstützung hinzugezogen. Am frühen Morgen des Folgetages wurden die Helferinnen und Helfer abgelöst. Nach Rückbau der Beleuchtung und Wiederherstellung der EInsatzbereitschaft endete der Einsatz gegen Mittag des 17. Februar.

Beim Entladen eines Salzsäure-Tankschiffes war irrtümlicherweise eine falsche Leitung angeschlossen worden, sodass die Salzsäure in einem mit Schwefelsäure gefüllten Behälter geleitet wurde. Daraufhin reagierten die Stoffe miteinander, der Behälter barst und giftige Dämpfe stiegen auf.

Alle vom THW zur Verfügung gestellten Bilder sind honorarfrei und dürfen unter Angabe der Quelle "THW" für die Berichterstattung über das THW und das Thema Bevölkerungsschutz verwendet werden. Alle Rechte am Bild liegen beim THW. Anders gekennzeichnete Bilder fallen nicht unter diese Regelung.

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