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Eine überflutete U-Bahn Station, schwimmende Autos und Menschen, die sich durch kniehohes Wasser kämpfen: Ein starkes Unwetter versetzte Köln gestern in den Ausnahmezustand. Rund 50 THW-Kräfte pumpten die braunen Wassermassen aus der U-Bahn Station.

Die Kölner staunten nicht schlecht, als sie gestern Abend in der U-Bahn Haltestelle Geldernstraße nicht die Linie 13, dafür aber eine mit Wasser vollgelaufene Station vorfanden. Ideale Bedingungen für ein U-Boot, nicht aber für die U-Bahn. Die Kölner Verkehrsbetriebe riefen deshalb das THW zur Hilfe. Mit rund 50 Einsatzkräften rückten die Ortsverbände Köln Nord-West, Köln-Porz und Bergisch Gladbach an.

Mehrere Stunden lang pumpten die Helferinnen und Helfer rund zwei Millionen Liter Regenwasser aus der Station rein in den Straßenkanal. „Zu Spitzenzeiten haben wir 15.000 Liter pro Minute befördert“, sagt Einsatzleiter Heiko Pereira Wolf. „Zwischenzeitlich waren die Abflüsse überlastet, deshalb mussten wir mit weniger Leistung pumpen.“ Insgesamt pumpten die Ortsverbände rund 2 Millionen Liter Wasser ab, das sind 20.000 Badewannen. Mittlerweile ist die Haltstelle wieder trocken gelegt.

Alle vom THW zur Verfügung gestellten Bilder sind honorarfrei und dürfen unter Angabe der Quelle "THW" für die Berichterstattung über das THW und das Thema Bevölkerungsschutz verwendet werden. Alle Rechte am Bild liegen beim THW. Anders gekennzeichnete Bilder fallen nicht unter diese Regelung.

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