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Hilfe bei Brandermittlungen

Nach dem Vollbrand eines Dachstuhls in Witten-Rüdinghausen am 4. Juli unterstützte das Technische Hilfswerk vom 6. bis zum 11. Juli die Kriminalpolizei bei den Brandermittlungen.

Zunächst stufte ein Baufachberater aus dem Ortsverband Witten am Donnerstagnachmittag die bautechnischen Lage, insbesondere die Resttragfähigkeit der Dachkonstruktion, ein. Dies war zur Planung einer Abstützung notwendig. Des Weiteren stellten fünf Helferinnen und Helfer Zugänge in das Dachgeschoss mittels Leitern sicher.

Die geplante Abstützung führten am folgenden Dienstag 17 Wittener THW-Kräfte durch. Sie sicherten das Gebäude mittels Baustützen und einem Gerüstbock aus dem Einsatz-Gerüstsystem (EGS). Drei Helfer des Ortsverbandes Remscheid überwachten mit dem Einsatzstellen-Sicherungssystem (ESS) eine einsturzgefährdete Giebelwand und den Kamin auf Bewegungen. Zwei THWler aus dem Ortsverband Wetter unterstützten die Arbeiten mit einem LKW mit Ladekran. Mit dem Ladekran wurde der Gerüstbock in das Dachgeschoss eingehoben sowie Schutt über einen Container entsorgt. Aufgrund der Überwachungs- und Sicherungsarbeiten konnten die Ermittlungsarbeiten im Dachgeschoss erfolgen.

Der Einsatz wurde durch die Drehleiter der Berufsfeuerwehr unterstützt. Über die Drehleiter wurden die Prismen des ESS an die Hauswand und den Kamin geklebt; ebenso wurde ein Spürhund der Polizei auf diesem Weg in das Dachgeschoss transportiert.

Die Einsatzstelle wurde auf Anweisung des Bauordnungsamtes der Stadt Witten mit Absperrungen gesichert und die Straße für den Verkehr gesperrt.

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