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THW unermüdlich nach Unwetter im Einsatz

Tief Wilma sorgte in der letzte Mai-Woche für Unwetter in ganz Nordrhein-Westfalen. Rund 700 THW-Kräfte pumpten Keller und Tiefgaragen leer, sicherten Gebäude, räumten und leuchteten Einsatzstellen aus. Am schwersten trafen die Niederschläge Wuppertal.

Rund 300 Einsatzstellen und in etwa so viele Helferinnen und Helfer aus 15 Ortsverbänden – Starkregen und Gewitter hielten das THW in Wuppertal ordentlich auf Trab. Die meisten Einsätze hatten eins gemeinsam: zu viel Wasser, das schnellstmöglich abgepumpt werden sollte. An der Bergischen Universität kümmerten sich die THWler um ein eingestürztes Dach. Die Fachgruppe Wasserschaden/ Pumpen war am Haspel gefragt, denn es waren rund 1,2 Millionen Liter Wasser zu fördern. Am Berufskolleg an der Haspeler Straße bauten die Ehrenamtlichen zusammen mit einem Gerüstbauunternehmen das von Einsturz bedrohte Gerüst ab, unterbauten das Gerüst mit Sand und Kies und leuchteten die Einsatzstelle aus.

Auch in Gronau sorgten sinnflutartige Regenfälle für volle Keller und Straßen. An 24 Stellen waren 30 Kräfte des Ortsverbands Gronau hauptsächlich damit befasst, Pumparbeiten durchzuführen. Bei einem Haus stützten die Ehrenamtlichen den einsturzgefährdeten Erker ab und für den Betrieb der Pumpen einer Baugrube stellte das THW Gronau seinen 50kVA-Stromerzeuger zur Verfügung.

Zur Unterstützung der Aachener Feuerwehr rückten zunächst die beiden Technischen Züge des Ortsverbands Aachen aus. Die ersten Einsatzstellen waren der  überflutete Ein- und Ausfahrtsbereich des Einkaufszentrums Aquis Plaza sowie mehrere Tiefgaragen im Bereich Rudofstraße und Wenzelstraße. Nach Erkundung wurden die Fachgruppen Wasserschaden/ Pumpen aus Euskirchen und Simmerath nachalarmiert. Die Aachener Fachgruppe Elektroversorgung sorgte mit ihrer 250kVA Netzersatzanlage für ausreichend Strom für die Tauchpumpen an der Einsatzstelle Aquis Plaza. Zusammen mit Kräften der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr pumpten die THWler zahlreiche Geschäfts- und Lagerräume leer.

Ausnahmezustand herrschte aufgrund der starken Niederschläge auch in Ratingen. Vier Bergungsgruppen aus Hilden und Ratingen sowie die Ratinger Fachgruppe Wasserschaden/ Pumpen setzten ihre Tauchpumpen ein, um vollgelaufene Keller vom Wasser zu befreien. In der Spitze waren rund 50 Kräfte eingesetzt. An den beiden nächsten Tagen arbeiteten die Ehrenamtlichen zwei weitere Einsatzstellen ab, für die die Drehkolbenpumpe mit einer Förderleistung von 5.000 l/min hinzugezogen wurde. Zunächst war eine Tiefgarage in Ratingen-West, anschließend eine Bahnunterführung am Niederbeckweg zu leeren. Personelle Unterstützung kam hierfür aus dem Ortsverband Dinslaken.

Bei den beschriebenen Einsätzen handelt es sich um eine beispielhafte Zusammenstellung.

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