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Hochwasser: THW im Einsatz und in Bereitschaft

Die anhaltenden Regenfälle und Tauwetter haben in ganz Deutschland die Pegel der Flüsseansteigen lassen - so auch in Nordrhein-Westfalen. Bislang kämpften rund 200 THW-Kräfte gemeinsam mit der Feuerwehr gegen die Wassermassen; weitere stehen in Bereitschaft.

Seit Dienstagmorgen beseitigen sechs Einsatzkräfte des Ortsverbands Gladbeck/ Dorsten mit mehreren Pumpen die Überflutung eines Fußgängerwegs in Gladbeck und die Emmericher Fachgruppe Wassergefahren stellt den Abtransport von Milch von abgeschnittenen Bauernhöfen in Rees sicher. Ebenfalls im Einsatz ist die Fachgruppe Wassergefahren des Ortsverbands Kleve; diese hat einen Fährbetrieb zwischen Schenkenschanz und Düffelward eingerichtet.

400 Tonnen Sand füllten von Freitag bis Sonntag Ehrenamtliche aus dem THW-Ortsverband Düsseldorf gemeinsam mit Kräften der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr Düsseldorf in insgesamt 20.000 Säcke. Hierfür nutzten sie zwei Sandsackfüllmaschinen der Feuerwehr. Anschließend vernähten und verluden die Einsatzkräfte die Sandsäcke, um sie in ein Lager zu transportieren. Darüber hinaus unterstützte ein Fachberater aus dem Ortsverband Düsseldorf den Leitungsstab der Feuerwehr.

Auch in der Nachbarstadt Duisburg kämpften rund 20 THW-Kräfte gegen die Fluten. Sie verbauten am Freitag Sandsäcke bei einem Deich, den Sturm "Burglind" vergangene Woche beschädigte. Zuvor waren rund 70 Duisburger THWler über mehrere Tage damit beschäftigt, Wasser aus dem Rahmer Bach zu pumpen.

Die Helferinnen und Helfer des Ortsverbands Bonn rückten hingegen am 3. Januar aus, um das UN-Gebäude Haus Carstanjen vor Hochwasser zu schützen. Sie installierten Tauchpumpen im Kanalsystem und bauten Stromerzeuger auf, damit die Pumpen auch bei Stromausfall weiter arbeiten können.

Aufstauendes Wasser bereitete den Bürgerinnen und Bürger Siegburgs ebenfalls Sorgen. Hier drohte am Freitag die Innenstadt zu überfluten. Rund 20 Kräfte aus den Ortsverbänden Siegburg und Remscheid entfernten angespülte Baumstümpfe, die den Wasserabfluss blockierten. Hierbei kam die Remscheider Rettungsspinne zum Einsatz. Zwei Tage zuvor hatten die Siegburger Ehrenamtlichen mehr als 800 Sandsäckegefüllt und mit der örtlichen Feuerwehr an einem Deich verbaut. Außerdem bestand die Gefahr, dass ein Rückhaltebecken an der Bahnstreckezwischen Siegburg und Troisdorf überlief. Die FachgruppenWasserschaden/Pumpen der Ortsverbände Köln-Porz und Siegburg setzen ihre Großpumpen ein und senkten auf diese Weise den Wasserpegel.

Bei den beschriebenen Einsätzen handelt es sich um eine beispielhafte Zusammenstellung.

Der Artikel wird fortlaufend aktualisiert.

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