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Pumpen als Redundanz

THW-Kräfte aus Hessen und Nordrhein-Westfalen installierten am vergangenen Wochenende 20 Elektropumpen auf einer eigens dafür errichteten Plattform auf dem Diemelsee. Die Pumpen dienen als Redundanz für einen Grundablass des Staudamms und sollen im Ernstfall dafür sorgen, Wasser in die Diemel zu speisen.

Eine lange Trockenperiode setzt dem Diemelsee, der auf der Landesgrenze zwischen Hessen und Norrhein-Westfalen liegt, zu: In den letzten Wochen und Monaten sank der Wasserspiegel. Zudem ist einer der unteren Grundablässe der Staumauer defekt. Dies könnte Prognosen zufolge bald dazu führen, dass nicht genügend Wasser in die Diemel abfließt. Klärwerke und Industrieanlagen sind auf den Fluss angewiesen, außerdem ist das ökologische Gleichgewicht im Diemel-Flussbett in Gefahr.

Deshalb errichteten THW-Kräfte aus zwei Vollpontons mit Fahrbahnplatten und Bodenträger eine schwimmende Arbeitsplattform, mit der auf dem Wasser gearbeitet werden kann. Daran montierten sie 20 Elektrotauchpumpen. Die Stromversorgung wird über einen 80 Meter langen und zwei Meter breiten Steg aus JetFloat sicher gestellt. Die Pumpen können die vom Wasser- und Schifffahrtsamt geforderten 48000 Liter pro Minute leisten und zusätzlich sind Reserven vorhanden. Durch die schwimmende Arbeitsplattform ist der fallende oder steigende Wasserpegel des Stausees berücksichtigt.

Alle vom THW zur Verfügung gestellten Bilder sind honorarfrei und dürfen unter Angabe der Quelle "THW" für die Berichterstattung über das THW und das Thema Bevölkerungsschutz verwendet werden. Alle Rechte am Bild liegen beim THW. Anders gekennzeichnete Bilder fallen nicht unter diese Regelung.

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