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Fährbetrieb bei Hochwasser vertraglich geregelt

Die Stadt Kleve und das THW haben die Zusammenarbeit im Hochwasserschutz auf eine vertragliche Basis gestellt. Bei Hochwasser betreibt der Ortsverband Kleve die Fähre zwischen den Klever Ortsteilen Düffelward und Schenkenschanz.

Im Jahr 2016 wurde der Fährdienst zwischen den Ortsteilen der Stadt Kleve Düffelward und Schenkenschanz eingestellt. Somit wurden auch die Fährenführer der Klever Stadtwerke auf anderen Positionen eingesetzt. Nun wurden Ideen gesucht, um  im Falle des Hochwassers den Fährbetrieb sicherzustellen, damit die Bewohner von Schenkenschanz nicht von der Außenwelt abgeschnitten werden. Eine Idee war die Kooperation mit dem THW.

Das THW in Kleve ist spezialisiert auf den Hochwasserschutz. Die dort vorhandene Fachgruppe Wassergefahren verfügt über 15 ausgebildete Bootsführer. Mit diesem Personalpool an Ehrenamtlichen besteht die Möglichkeit, die Fähre während eines Hochwassers durchgehend zu betreiben. Die Fähre wird  dabei doppelt besetzt; zum Bootsführer kommt immer noch ein Lotse.

Bei den beiden Hochwässern im Januar 2018 wurde die Kooperation bereits umgesetzt. Der Ortsteil Schenkenschanz war - wieder einmal - eine Insel. Planmäßig und ruhig wurde dann der Hochwasserschutzplan der Stadt Kleve umgesetzt. Die Fähre kam an Ort und Stelle, die Bootsführer des THW wurden seitens der Stadtwerke Kleve eingewiesen und übernahmen nach wenigen Tagen den Pendelverkehr mit der Fähre vollständig in eigener Verantwortung. Der Fährdienst wurde rund um die Uhr durchgeführt.

Die Bürgermeisterin Sonja Northing für die Stadt Kleve und der Landesbeauftragte für Nordrhein-Westfalen, Dr. Hans-Ingo Schliwienski, für das THW unterzeichneten den inzwischen ausgearbeiteten Kooperationsvertrag. Sie bestätigten mit ihren Unterschriften die weitere Zusammenarbeit. Ein gutes Zeichen für die Bewohner von Schenkenschanz, die sich auch künftig auf die Fähre verlassen können.

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