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Zwei auf einen Streich

Der Ortsverband Düsseldorf hatte am 13. Oktober gleich zwei Gründe zum Feiern: die offizielle Schlüsselübergabe für die neue Liegenschaft und die Auszeichnung des Ortsbeauftragten Rolf Sommer mit dem Ehrenzeichen in Gold für seine Verdienste um das THW.

Frei nach den Motti „Was lange währt, wird endlich gut“ und „Ehre, wem Ehre gebührt“ feierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, von Feuerwehr und Hilfsorganisationen gemeinsam mit THW-Angehörigen diese zwei freudigen Ereignisse.

Nach vielen Jahren der Bemühungen durch Politik, THW und Bundesanstalt für Immobilienaufgaben konnten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des Ortsverbands Düsseldorf ihre neue Unterkunft nun offiziell übernehmen. Rolf Sommer berichtete in seiner Rede vom langen Weg, beginnend mit den ersten Gesprächen im Juli 2008 bis heute, zur neuen Unterkunft. „Die Unterkunft des Ortsverbandes ist das Zentrum aller Aktivitäten der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer“, betonte Sommer in seiner Ansprache die Bedeutung dieser Immobilie.

Sylvia Pantel MdB und Andreas Rimkus MdB berichteten in ihren Grußworte von den Anstrengungen, die sie unternommen haben, um das Vorhaben politisch zu unterstützen. Sie betonten den Stellenwert, den das THW in ihren Augen für die Gesellschaft und für die Stadt Düsseldorf hat und freuen sich sehr, dass ihre Bemühungen erfolgreich waren.

THW-Präsident Albrecht Broemme bedankte bei den Düsseldorfer Einsatzkräften, die auch zuletzt beim Moorbrand in Meppen im Einsatz waren, aber auch bei den Vertretern der Politik für die unermüdliche und wichtige Unterstützung des THW.

Dann stand eine Überraschung an. Broemme würdigte das langjährige und außerordentliche Engagement von Rolf Sommer mit dem Ehrenzeichen in Gold, einer offiziellen Auszeichnung nach dem Ordensgesetz und der höchsten THW-Auszeichnung. Sommer befände sich „im 45. Jahr seiner Ausbildung“, so Broemme.

Sommer begann sein Wirken im THW im Jahr 1974 und hatte nie geplant, mehr als sein halbes Leben im Zeichen des Zahnkranzes zu verbringen. Doch wie bei so vielen hat ihn das THW nicht mehr losgelassen und es wurde ein fester Bestandteil seines Lebens. Trotz Zeiten, die von Leistungsdruck, Stress und Hektik geprägt waren, hat er sich nicht abhalten lassen, stets 100% zu geben. Neben seinen früheren Tätigkeiten als Schirrmeister und Helfersprecher war Sommer selbst auch an diversen In- und Auslandseinsätzen des THW beteiligt. Egal ob Dürrekatastrophen, Erdbeben, Hochwasser oder Gasexplosionen, er war immer bereit alles, zum Wohle der Gesellschaft zu geben. Auch zu dieser neuen Unterkunft hat Sommer sehr viel beigetragen. Neben vielen anderen hat auch er sich unermüdlich und über Jahre hinweg dafür eingesetzt, dem Ortsverband eine angemessene und zweckmäßige Herberge zu verschaffen. „Was für ein Hürdenlauf“, so Broemme in seiner Ansprache.

Im Anschluss konnten sich die Gäste einen eigenen Eindruck von der neuen Unterbringung verschaffen.

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