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Beleuchtungsübung der Superlative

Seit mehr als zwanzig Jahren veranstaltet der Motorsportclub Kleinhau das  Nachtmotocross in Kleinhau. Genau so viele Jahre unterstützt der Ortsverband Hürtgenwald dieses Event. Gemeinsam mit THW-Einheiten aus Düren, Nörvenich und Stolberg wurde am Tag nach Christi Himmelfahrt die Nacht zum Tag gemacht.

Das THW hatte den Auftrag übernommen, die 1,8 Kilometer lange Naturstrecke in einem Talkessel auszuleuchten. An 60 Positionen wurde mit einer Lichtleistung von insgesamt über 115 Kilowatt und etwa 5,5 Kilometern Elektrokabeln die Strecke erhellt, um so die Sicherheit der Fahrer zu gewährleisten. Aufgeteilt in drei Sektionen entstand so in weniger als 90 Minuten eine eindrucksvolle Kulisse.

Die Beleuchtungsabnahme- ein Testlauf, bei dem ein Motorsportler die Stecke abfährt und mögliche blendende Flutlichtstrahler erkennt- verlief ohne Beanstandung. Dann folgte für die THW-Angehörigen der angenehmere Teil des Abends. In Wechselschichten konnte man sich die Rennen anschauen und die Massenstarts und Zweikämpfe der Motocross-Fahrer verfolgen.

Gegen 23 Uhr wurde es nochmal spannend. Alle Lampen wurden während eines Feuerwerks des Veranstalters ausgeschaltet und sollten unmittelbar im Anschluss nahezu gleichzeitig wieder eingeschaltet werden, damit die vier Endläufe in den unterschiedlichen Klassen fortgeführt werden konnten.

Bei dieser Übung konnten alle THW-Einheiten ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Der Hürtgenwalder Zugtrupp zeigte, was sie das Jahr über geübt haben: Darstellen der Lagekarte, Materialverwaltung am Logistikplatz und Überwachung des Funkverkehrs.

Eine besondere Erfahrung machten die Helferinnen und Helfer bei der Übung zudem. Der WDR war mit einem Ausbildungsprojekt vor Ort und filmte jeden Handgriff der THWler.

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