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Besuchergruppe im dunklen Bunker vermisst

Der Ortsverband Bad Berleburg übte am vergangenen Samstag auf dem Gelände des ehemaligen Bunkers „Erich“ in Erndtebrück die Suche und Rettung von Personen. Unterstützt wurde die Übung von THW-Kräften aus Siegen.

Um 07:35 Uhr traf als erstes der Bad Berleburger Zugführer Christoph Wied mit dem Zugtrupp am Einsatzort ein. Diese richteten den Meldekopf ein, um die nachfolgenden Einsatzkräfte zu empfangen und einzuweisen. Eine halbe Stunde später folgten die beiden Bergungsgruppen, die Fachgruppen Beleuchtung und Infrastruktur sowie die Jugendgruppe.

Die Erkundung ergab, dass zunächst die Zufahrt zum Einsatzort frei zu räumen war und sich eine unbekannte Anzahl an Personen im Bunker befand. Erschwerend kam die Dunkelheit des Bunkers hinzu. Ehe mit der Vermisstensuche begonnen werden konnte, musste eine Decke abgestützt werden. Erst danach konnte die Erkundung des Bunkerinneren erfolgen. Da im angrenzenden Waldgebiet noch weitere Personen vermutet wurden, sollte dieser abgesucht werden. Da ein 2,3 Meter hoher Zaun den Wald an dieser Stelle umgab, baute die Jugendgruppe einen behelfsmäßigen Übergang aus Hölzern über den Zaun.

Im Inneren des Bunkers lokalisierten die THW-Kräfte  mehrere Personen. Ohne zusätzliche Beleuchtung konnten diese jedoch nicht befreit werden. Da die Fachgruppe Beleuchtung aus Bad Berleburg alleine nicht den gesamten Bunker mit Strom versorgen und ausleuchten konnte, wurden die Fachgruppen Elektroversorgung und die Fachgruppe Beleuchtung aus Siegen zur Unterstützung gerufen.

Am Einsatzort eingetroffen, stellten diese die Versorgung des Bunkers mit Strom und zusätzlichem Licht sicher. Danach halfen sie bei der Rettung der vermissten Personen.

Kaum waren die ersten Personen aus dem Bunker befreit worden,  mussten die Rettungskräfte einen ca. 20 m langen Steg aus Rundhölzern und Bohlen zu bauen, um die geretteten Personen zur Verletztensammelstelle transportieren konnten. Beim Versuch dreier Besucher, die bei

Die Suche im angrenzenden Waldgebiet, welches mittlerweile über die Behelfsleiter über den Zaun erreicht werden konnte, ergab, dass drei Kinder sich dort aufhielten. Die Kinder mussten, in Krankentragen liegend, zunächst durch den dichten Baumbestand und dann zurück über den Zaun in Sicherheit gebracht werden.

Die Übungsleiter Matthias Riedesel und Volker Dieckmann zeigten sich rundum zufrieden mit dem Verlauf der Übung, wohlwissend, dass diese Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks auch in der Lage sind, einen echten Einsatz zur Zufriedenheit zu erledigen.

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