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Zurückgeblickt und vorbereitet auf Einsätze

Drei Orte, fünf Szenarien und rund 200 beteiligte THW-Kräfte aus zehn Ortsverbänden– das war die Großübung der Geschäftsstelle Arnsberg am vergangenen Samstag in Meschede. In deren Rahmen stellte THW-Präsident Albrecht Broemme den Jahresbericht 2016 der Öffentlichkeit vor.

Meschede färbte sich am Samstag in blau, denn die Kreisstadt war das Ziel von Einheiten aus dem gesamten Geschäftsführerbereich Arnsberg sowie geladener Gäste. Das Gelände des Ortsverbands Meschede in der Le-Puy-Straße und die angrenzende Ruhr war mit drei Übungsabschnitten und der Vorstellung des Jahresberichts der Höhepunkt des Tages. 

Beim Rückblick auf das vergangene Jahr betonte THW-Präsident Albrecht Broemme, dass „die Starkregenfälle im Mai und Juni 2016 nahezu 140.000 Einsatzstunden ergaben und es somit der größte Einsatz des vergangenen Jahres war.“ Auch im Ausland war das THW aktiv: Im Nordirak sicherten beispielsweise ehren- und hauptamtliche THW-Kräfte den Betrieb von Flüchtlingscamps. 

Einen Einblick in die Arbeit des THW gab es für die Gäste dann nur wenige Meter entfernt. Dort stützten Ehrenamtliche mit dem Abstützsystem Holz sowie dem Einsatz-Gerüstsystem (EGS) zwei Häuserwände ab, sicherten einen Deich und pumpten Wasser auf eine längere Strecke. Auf der Förderstrecke musste an einer Brücke einen Höhenunterschied von rund acht Meter überwunden werden; hierfür errichteten Helferinnen und Helfer einen Turm aus dem EGS.

Andere Aufgaben erwarteten die THWler am Winziger Platz und auf einer Bodendeponie bei Wennemen. Das Szenario im Herzen der Stadt sah eine Verpuffung auf einer Baustelle vor, nach der sechs Bauarbeiter vermisst waren. Nach Erkundung leuchteten die THW-Kräfte die Tiefgarage aus und retteten die Vermissten aus dem Gebäude. Der Auftrag für die eingesetzten Einheiten auf der Deponie lautete: Suchen und Retten von bis zu acht Jugendlichen, die möglicherweise beim Spielen von einem Erdrutsch verschüttet wurden. Mit schwerem Gerät, wie Plasmaschneider, Sauerstoffkernlanze und Betonkettensäge, arbeiteten sich die Einsatzkräfte zu den Verschütteten vor und befreiten diese.

Alle vom THW zur Verfügung gestellten Bilder sind honorarfrei und dürfen unter Angabe der Quelle "THW" für die Berichterstattung über das THW und das Thema Bevölkerungsschutz verwendet werden. Alle Rechte am Bild liegen beim THW. Anders gekennzeichnete Bilder fallen nicht unter diese Regelung.

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