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Vorbereitet für den nächsten Einsatz

Den Einsatz nach einer Gasexplosion trainierten die Ehrenamtlichen des Ortsverbands Münster am 30. September. Am selben Tag wirkten rund 120 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und der THW-Ortsverbände Euskirchen und Schleiden an der Abschlussübung des Lehrgangs für Leitende Notärzte in Euskirchen mit.

Mit dem Alarmstichwort „Gasexplosion am Wilhelmshavenufer“ wurde die Nacht für die Münsteraner Helferinnen und Helfer frühzeitig beendet. Der Führungsdienst der Feuerwehr Münster wies Zugführer Stefan Strutz in die Lage ein und übergab die Einsatzstelle an das THW. Vor Ort fanden die THW-Kräfte ein angeschlagenes, zum Teil schon eingestürztes Gebäude vor, in dem ein verunfalltes Auto stand. Das Übungsszenario sah vor, dass am Vorabend eine Feier mit rund 50 Personen statt fand. Die Anzahl von eventuell Vermissten, Verletzten oder Toten war daher unklar.

Der Einsatzauftrag für die THWler war daher die Suche nach Personen im Gebäude sowie deren Rettung. Die Eigensicherung war aufgrund des Zustands des Gebäudes eine große Herausforderung. Die Gebäudeteile, die den Zugang auch in die hinteren Teile des Hauses versperrten, waren zu beseitigen, ohne dass das Gebäude einstürzen durfte.

Die Fachgruppe Logistik stellte die Versorgung der Helferinnen und Helfer sicher und führte mehrere Materialtransporte durch. Die Fachgruppe Führung/ Kommunikation bereitete die Übung vor. Nach Abschluss dieser Übung legte ein Mobilbagger den Rest des Hauses nieder.

Vor einer komplett anderen Übungsaufgabe standen die Helferinnen und Helfer der Ortsverbände Euskirchen und Schleiden. Sie unterstützten bei widrigen äußeren Bedingungen die Abschlussübung für Leitende Notärzte. Bereits am Morgen durchnässte der Dauerregen die aufgebauten Stationen: Behandlungsplatz, Dekontamination von Personen, Beleuchtung, Gerätewagen Rettung. Doch davon ließen sich die Notärzte aus dem gesamten Bundesgebiet und die ehrenamtlichen Einsatzkräfte nicht abschrecken.

Am Nachmittag begann der praktische Teil des Abschlusslehrganges. Eine angenommene Verpuffung in den Fahrzeughallen des Betriebshofes der Stadt Euskirchen mit rund 30 Verletztendarstellern forderte die Rettungskräfte und die Lehrgangsteilnehmer. Nun galt es das theoretische Wissen über Patientensichtung, Funktion und Betrieb eines Behandlungsplatzes in die Praxis umzusetzen. Die Kräfte von Feuerwehr und THW arbeiteten Hand in Hand und retteten die realistisch geschminkten Mimen und führten sie der weiteren medizinischen Behandlung zu.

 

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