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Gemeinsam auf den Ernstfall vorbereitet

Ein spannendes Ausbildungswochenende absolvierten Feuerwehr Haltern, das DRK Letmathe und die THW-Ortsverbände Haltern und Marl. Die Ehrenamtlichen trainierten vom 15. bis 17.Juni in Wesel verschiedene Szenarien.

Bereits die Anfahrt auf das Übungsgelände am Freitag wurde dazu genutzt, das Fahren im Verband zu üben. Dazu hatte der Verbandführer eine Anfahrtsbeschreibung erstellt und mit Karten hinterlegt.

Für den Samstagvormittag hatte jede Organisation ein  Ausbildungsthema vorbereitet. Die Feuerwehr hat Ihren Trainer für Brandschutzhelfer mitgebracht. Die Helferinnen und Helfer hatten mit einem Übungsfeuerlöscher den Brand zu löschen. Die DRK-Einsatzkräfte  schulten die Behandlung verletzter Personen, welche nach einem Grillunfall schwere Verbrennungen erlitten hatten.

An drei weiteren Stationen bildete das THW aus. So zum Beispiel wie man mit dem Leiterhebel Menschen aus einem Obergeschoss retten kann. Bei der nächsten Station wurden dann in einer theoretischen Einlage die „Fünf Phasen der Bergung“ erklärt, die den Ablauf eines Rettung- oder Bergungseinsatzes ordnen. Des Weiteren gab es eine Ausbildungseinheit, die sich dem elektrischen Strom widmete. Ein Elektromeister erläuterte die Gefahren im Umgang mit Strom und wie man sich schützt.

Am Nachmittag wartete eine Reihe von Übungen auf die Einsatzkräfte. Angenommen wurde unter anderem ein LKW-Unfall. Die Ehrenamtlichen hatten die eingeklemmte Person mit hydraulischem Rettungsgerät zu befreien.  Um den Zugang zum Fahrzeug für die Rettung zu erleichtern, bauten die THWler eine Plattform. „Eine sehr gute Zusammenarbeit“, fasste es der Leiter des DRK vor Ort zusammen.

An anderer Stelle waren Menschen aus  Gebäuden zu befreien. Die Helferinnen und Helfer orteten die Personen unter den Trümmern, schufen Zugänge, drangen zu den Verschütteten vor und retteten diese. „Das ist es, was ich am THW so mag: Aas Arbeiten mit Geräten in schwierigen Ausgangslagen und das sich durchkämpfen durch verschiedene Baumaterialien“, so einer der jungen Helfer. 

Die Kräfte von Feuerwehr, DRK und THW trainierten auch das Vorgehen nach einem Verkehrsunfall mit vielen Verletzten. Auch hier kommt es auf die den reibungslosen Ablauf von der Verkehrssicherung bis zur Rettung der Verletzten nach Weisung vom Sanitätspersonal an.

„Wir wollen auf jeden Fall weiter so gemeinsam Ausbildung und Zusammenarbeit betreiben“, war die einhellige Meinung der Angehörigen von Feuerwehr, DRK und THW.

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